Git‑basierte Workflows liefern lückenlose Versionsnachverfolgung, automatisierte Qualitätsprüfungen und reproduzierbare Builds. Durch die Verknüpfung von Branch‑Strategien, CI/CD‑Pipelines und Toolchains wird der gesamte Entwicklungs‑ bis Release‑Prozess effizienter und zuverlässiger.
Um die Integrität von erzeugten Artefakten sicherzustellen und im Anlassfall eindeutig beweisen zu können, bietet sich die Blockchain-Technologie an.
Im Build‑Schritt wird für jedes Artefakt ein eindeutiger Hashwert erzeugt und mittels eines kryptografischen Schlüsselpaares in eine Blockchain geschrieben. Der private Schlüssel signiert den Eintrag, der öffentliche Schlüssel ermöglicht die Rückverfolgung des Erstellers. Die dezentrale, unveränderbare Struktur der Blockchain garantiert dauerhafte Integrität, fälschungssicheren Zeitstempel und transparente Herkunftsnachweise – ohne manuelles Eingreifen kann die Notarisierung direkt in Build‑Skripte eingebunden werden.
Das Verfahren wird bereits in Österreich über die Austrian Public Service Blockchain (APSB) vom Gesundheitsministerium für eHDSI‑Projekte sowie in der Private‑Sector‑Blockchain (PSBC) von Unternehmen genutzt. Es kombiniert Unveränderbarkeit und Dezentralität mit einem asymmetrischen Kryptosystem und eignet sich besonders dort, wo Integrität, Nachvollziehbarkeit und zeitliche Dokumentation von Artefakten entscheidend sind.
PDF Version incl. erweiterteter Beschreibung: Notarisierung-SW-Artefakte_v03.pdf
Die Scripts zur Integration in Git-basierte Umgebungen werden demnächst als Open Source veröffentlicht.
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